Der Waldbruder kehrt in seine Klause zurück

17.10.2013

Die berühmte Holzfigur der Ermitage ist erneuert worden.

Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck. Im Frühling 2012 musste die Originalfigur des Waldbruders aus der Klause entfernt werden. Die Figur war durch Holzwurm- und Nager irreparabel geschädigt. Der Stiftungsrat Ermitage entschied sich dann, eine identische Kopie mit neuer Mechanik erstellen zu lassen. Spezialisten frästen den Körper aus Lindenholz und schnitzten die Oberflächen von Hand nach. Ein Restaurator bemalte Kopf und Hände identisch zum Original. Der Automatenbauer François Junod aus St. Croix (JU) konstruierte die Mechanik aus teilweise historischen Teilen und baute sie in den Körper ein. So rollt der Waldbruder, wie ursprünglich, auch wieder seine Augen, nachdem er dies seit Jahrzehnten nicht mehr konnte.
Bevor der Waldbruder im Frühling 2014 wieder in seine Klause einziehen kann, wird diese saniert. Die Säulizunft Arlesheim wird unter der Leitung der Denkmalpflegerin Brigitte Frei, selbst Stiftungsrätin, die Klause in Fronarbeit putzen und renovieren, so dass künftig Ungeziefer besser ferngehalten wird. Weiter ist geplant, die gebrechlichen Reste der Originalfigur ebenfalls ab 2014 in der Scheune des Hofguts Ermitage auszustellen.