01.01.2025
Status: In Planung (Baustart voraussichtlich im Herbst 2028)

Besser vor einem Hochwasser schützen
Im Zentrum des Projekts steht der Hochwasserschutz. Ein Hochwasser, wie es statistisch alle 100 Jahre auftritt, würde in Arlesheim Schäden von rund 27 Millionen Franken verursachen. Genau das will die Gemeinde verhindern. Dafür braucht es ein grösseres Rohr unter der Ermitagestrasse. Das Rohr leitet das Wasser künftig auch bei Starkregen sicher und rasch ab. Gleichzeitig soll der heute unterirdisch geführte Bach teilweise offengelegt werden. Wird ein eingedolter Bach verlegt oder wesentlich verändert, verlangt das Gewässerschutzrecht grundsätzlich eine Offenlegung.
Das Projekt in der Übersicht
Die neue Pflästerung
Ein bedeutender Schritt ist die Auswahl der Oberflächengestaltung, also die neue Pflästerung auf der Ermitagestrasse. Die neue Pflästerung ist Teil des Freiraum- und Verkehrskonzepts für den gesamten Ortskern.
Der Gemeinderat schlägt eine Pflästerung vor, weil sie sich im Vergleich zu den geprüften Alternativen, der Chaussierung und dem bisherigen Belag, als langlebiger und pflegeleichter erweist und gleichzeitig eine hochwertige Optik für den historischen Ortskern bietet. Gerade während Hitzeperioden zeigen sich die Vorteile einer Pflasterung gegenüber anderen Belägen.
Sie haben die Wahl
Der Gemeinderat hat zwei Arten von Steinen (Granit - unten im Bild rechts - und Gneis - unten im Bild links) ausgewählt und eine Musterfläche neben der Trotte realisiert. Sie kann mit Kinderwagen, Rollkoffer, Rollator etc. getestet werden.
Wir laden Sie ein, mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen:
Mittwoch, 19. August 2026, zwischen 17 und 19 Uhr: Ein Gemeinderat und ein Fachexperte sind vor Ort und beantworten Ihre Fragen (Treffpunkt bei der Trotte)
Am Freitag, 28. August 2026, von 12 bis 13 Uhr, besucht Katrin Bartels, die Leiterin der Gemeindeverwaltung, beim Dorfspaziergang mit Ihnen die Musterfläche. Auch dieser Anlass wird durch einen Experten begleitet (Treffpunkt beim Domplatz).
Vom 17. August bis und mit 20. September können Sie uns auf verschiedenen Kanälen mitteilen, welchen Stein Sie bevorzugen:
schriftlich vor Ort an den beiden oben genannten Terminen oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch unter 061 706 95 45.

• Wie funktioniert der Verkehr künftig?
Die bestehende Begegnungszone wird erweitert. Alle Verkehrsteilnehmenden teilen sich die vorhandene Fläche.
Ob Einbahn- oder Gegenverkehr gilt, wird in der weiteren Planung noch festgelegt.
• Wie komme ich künftig über den offenen Bach zu meinem Haus oder in die Garage?
Wo der Bach Zufahrten zu Liegenschaften kreuzt, werden feste Übergänge gebaut. Die Zufahrt zu Garagen und Häusern bleibt somit dauerhaft gewährleistet.
• Erreichbarkeit während der Bauzeit?
Geschäfte und Liegenschaften bleiben während der gesamten Bauzeit erreichbar, auch wenn einzelne Einschränkungen unvermeidbar sind. Details zu Anlieferung und Zugänglichkeit werden mit Betrieben und Anwohnenden vor dem Baustart geklärt.
• Drohen Geruch, Mücken und Verstopfung?
Nein, es ist ein Fliessgewässer, weshalb keine Mücken angezogen werden. Ein Rechen am Einlauf hält Laub und Äste zurück. Bei Überlast wird überschüssiges Wasser automatisch ins unterirdische Hochwasserrohr abgeleitet.
• Warum eine neue Pflästerung statt Asphalt?
Pflastersteine lassen Regenwasser besser versickern («Schwammstadt»-Prinzip) und heizen sich im Sommer weniger auf als dunkler Asphalt.
• Wie ist die zusätzliche Hitzestrahlung beim Porphyr zu quantifizieren? Wie gross ist der Einfluss des dunkleren Porphyrs, wenn künftig deutlich mehr Bäume stehen werden?
Die Aussage zur stärkeren Erwärmung des Porphyrs ist qualitativ zu verstehen. Eine projektspezifische Messung oder Modellierung der drei konkreten Beläge liegt nicht vor, weshalb sich keine belastbare Temperaturdifferenz von beispielsweise 0.5 oder 3 Grad angeben lässt. Eine Modellierung wäre grundsätzlich möglich, würde ein mikroklimatisches Modell des gesamten Strassenraums mit Gebäuden, Bäumen, Besonnung und Wind erfordern, was sehr aufwendig, aber auch fehleranfällig ist.
• Warum wird die heutige Pflästerung, der Porphyr, nicht als Auswahloption bei der Umfrage angeboten?
Porphyr hat eine ausgeprägte Schichtung und neigt deshalb zu mehr Abplatzungen. Beim bestehenden Belag ist dieses Schadensbild bereits gut sichtbar. Ein Schleifen würde lediglich die aktuell vorhandenen Unebenheiten beseitigen, nicht aber das Risiko weiterer Abplatzungen. Eine dauerhaft ebene und hindernisfreie Oberfläche kann deshalb weder beim bestehenden noch bei einem neuen Porphyr mit derselben Sicherheit gewährleistet werden wie bei den beiden ausgewählten Steinen.
• Die zwei Steine sind sehr unterschiedlich angeordnet und die Steingrössen anders, ist das zur Unterscheidung der Beispielpflästerung, oder wird das dann auch effektiv so überall aussehen?
Ja, das wird effektiv so umgesetzt. Die unterschiedlichen Steingrössen und Verlegearten auf der Musterfläche zeigen die vorgesehenen räumlichen Differenzierungen: Reihenverband 11/13 in den Vorzonen und freier Verband 8/11/13 im Platz- und Strassenraum.
• Wie werden die Steine nach einigen Jahren aussehen?
Für beide Steine bestehen Referenzflächen. Kaltrum wurde beispielsweise bei der Kernerneuerung in Lachen auf dem Rathausplatz vollflächig eingesetzt; die Ausführung erfolgte 2019. Weitere Referenzen befinden sich unter anderem in Deutschland. Auch für Bodio Nero sind ausgeführte Referenzflächen in der Schweiz vorhanden. Bei beiden Steinen entsteht mit der Zeit eine leichte, für Naturstein übliche Patina. Die optische Veränderung ist jedoch nicht besonders stark, es dunkelt nur leicht nach durch die Umwelteinflüsse.
• Inwiefern unterscheiden sich die beiden Steine?
Der Kaltrum Granit ist hell, eher gelblich und zeigt ein eher einheitliches Bild. Der Bodio Nero Gneis ist dunkler, grau und stärker strukturiert. Der Bodio Nero Gneis stammt aus der Schweiz und ist in der Anschaffung mehr als doppelt so teuer wie der bayerische Kaltrum Granit.
• Der Tessiner Gneiss ist doppelt so teuer in der Anschaffung, wurde informiert. Wie sieht das in Relation zu den Gesamtkosten des Projektes aus? Macht der Preis des Steins 0.1, 1 oder 5% der gesamten Projektkosten aus?
Wir haben noch keinen Kostenvoranschlag, wenn wir aber die Kostenschätzung berücksichtigen, dann macht der Mehrpreis des Steins ca. 10 % der Baukosten des Strassenbaus / Oberfläche aus. Dies betrifft das aktuelle Projekt Ermitagestrasse. Wenn die Pflästerung im gesamten Dorfkern umgesetzt wird, erhöht sich der Kostenanteil.
• Müssen Anwohnende privaten Grund abtreten?
Nein. Die Gestaltung privater Vorplätze erfolgt nur mit Zustimmung der Eigentümerschaft und auf Kosten der Gemeinde. Der Bach selbst verläuft auf öffentlichem Grund.
Vom Montag, 7. April 2025, bis und mit Sonntag, 11. Mai 2025, lief die öffentliche Mitwirkung zum Vorprojekt Erneuerung Ermitagestrasse. Unterlagen zur öffentlichen Mitwirkung Projekt Ermitagestrasse
Im Vorfeld wurden individuelle Informationstermine mit den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter und Pächterinnen und Pächter angeboten. Am Montag, 7. April, gab es zudem eine öffentliche Informationsveranstaltung.
Auf der Website mitwirken-arlesheim.ch haben 20 Personen insgesamt 33 Rückmeldungen zum Projekt abgegeben. Die Rückmeldungen aus der öffentlichen Mitwirkung wurden durch die Bauverwaltung bearbeitet und im Mitwirkungsbericht Ermitagestrasse anonymisiert zusammengefasst.
Vor der Gemeindeversammlung vom 25. September 2025 gab es eine weitere Informationsveranstaltung, auf der die nach der Mitwirkung angepasste Planung vorgestellt wurde.
Lesen Sie hier die am Informationsanlass gezeigte Präsentation nach.
Im «Wochenblatt» publizierten wir vom 10. Juli bis 18. September 2025 eine Artikelserie zum Projekt Ermitagestrasse. Nachfolgend können Sie diese Texte zu den verschiedenen Themen und Fragen zum Projekt nachlesen. Diese Texte waren verbunden mit dem Hinweis auf die Informationsveranstaltung vom Freitag, 29. August, sowie vom Mittwoch, 3. September, die vorbereitend auf die Gemeindeversammlung vom 25. September durchgeführt wurden. (Beiträge 1 bis 9)
Seit der Zustimmung der Gemeindeversammlung vom 25. September 2025 zum Planungskredit wurde das Projekt weiter vorbereitet. Seit Juli 2026 geht die Textreihe im Wochenblatt weiter. (ab Beitrag 10)
Die letzten Wochen haben es gezeigt: Der Klimawandel dringt auch in unsere Siedlungsgebiete. Für den Umgang mit solchen Hitzeperioden sind neue Ideen gefragt. Ein innovatives Konzept diesbezüglich ist die Schwammstadt.
In einer Schwammstadt wird die Umgebung so gestaltet, dass sie Niederschlagswasser wie ein Schwamm vor Ort speichern kann, um dieses später wieder abzugeben. Die Verdunstung über dem Boden und durch die Blätter der Pflanzen kühlt die Umgebung und trägt zur Verbesserung des Stadtklimas bei.
Durch das Versickern des Wassers in die Grünrabatten statt dem Ableiten in die Strassenschächte wird die Kanalisation bei Starkregen entlastet und die Gefahr für Überschwemmungen vermindert.
Notwendig dafür sind möglichst durchlässige und lebendige Böden, weniger Asphalt und mehr versickerungsfähige Beläge. Auch die Begrünung der Siedlungsgebiete durch Bäume, Grünrabatten und auf Dächern sowie die zusätzliche Beschattung der hitzespeichernden Oberflächen gehören zum Konzept der Schwammstadt. Die Entsiegelung der Böden und ihre Begrünung mit heimischen Pflanzen haben neben der positiven Auswirkung auf das Klima auch eine auf die Biodiversität. Das steigert zudem die Attraktivität des öffentlichen Raums.
Das Projekt «Erneuerung Ermitagestrasse» baut auf dem Konzept Schwammstadt auf. Ein offener begrünter Bachlauf kann in Hitzeperioden unterstützend wirken. Parkierungsflächen sind mit sickerfähigem Material geplant, und Grünflächen sowie der Baumbestand werden ausgeweitet.
in: Wochenblatt vom 10. Juli 2025
Das Projektteam hat sämtliche Rückmeldungen, die während der öffentlichen Mitwirkung «Erneuerung Ermi-tagestrasse» eingegangen sind, bearbeitet. Wir danken an dieser Stelle nochmals allen, die sich an der Mitwirkung beteiligt und uns Verbesserungsvorschläge eingereicht haben. Einige Rückmeldungen aus der Bevölkerung konnten inzwischen aufgenommen und in der Planung berücksichtigt werden: Vor zwei Laden-zeilen waren auf den ersten Plänen Rabatten eingezeichnet. Solche sind zwar nett anzusehen, verhindern aber, dass die Schaufenster zugänglich sind. Das ist mittlerweile behoben, und die Rabatten sind nicht mehr im Plan enthalten. Auch die Rückmeldung, dass vor einer Ausfahrt der offene Bach mehr abgedeckt werden soll, ist bereits berücksichtigt. Beim Gasthaus Ochsen ist kein Baum mehr im Plan eingezeichnet und beim Gasthaus zum Stärnen kein Brunnen. Beides sind Privatareale – hier wird zwingend der Wunsch der Eigentümerschaft berücksichtigt. Mehrere Rückmeldungen konzentrierten sich auf Veloparkplätze, von denen es zu wenig gäbe. Dazu gibt es aktuell noch keine neuen Zahlen, doch das Thema wird in der weiteren Planung auf jeden Fall berücksichtigt.
Unter den eingegangenen Rückmeldungen befinden sich auch solche, die gar nicht zum Projekt gehören, die technisch nicht umsetzbar sind oder die Privatgrund betreffen. Dann gibt es Rückmeldungen von Menschen, die genau das Gegenteil von dem wünschen, was andere eingegeben haben. Diese Gegensätzlichkeit zwingt zu Entscheidungen und / oder Kompromissen und wird in der Detailplanung im Jahr 2026 weiterbearbeitet.
in: Wochenblatt vom 17. Juli 2025
Wer kennt sie nicht – die Bilder, die nach Unwettern gewaltige Hochwasser und ihre verheerenden Schäden in aller Welt zeigen? Wir müssen jedoch gar nicht so weit schauen. Die Hochwasserereignisse in Frenkendorf oder in Muttenz (siehe Bild unten) haben ebenfalls für erhebliche Schäden gesorgt, zumal Muttenz in kurzer Zeit gleich zweimal von Hochwasser betroffen war. Solche Vorfälle zeigen eindrücklich, wie gefährlich Starkregen sein kann. Die klimatischen Veränderungen mit längeren Trockenperioden und darauffolgenden heftigen Niederschlägen lassen das Risiko für Hochwasser auch bei uns noch weiter ansteigen.
In Arlesheim sind wir bisher glimpflich davongekommen. Die Hochwasserereignisse der letzten Jahre haben bei uns keine grösseren Schäden verursacht. Doch sicher sein können wir nicht – auch Arlesheim ist nicht vor schweren Hochwassern gefeit, wie die Gefahrenkarte des Kantons Basel-Landschaft zeigt. Ein Hochwasser, wie es statistisch alle 100 Jahre zu erwarten ist, würde in unserer Gemeinde Schäden von rund 27 Millionen Franken verursachen. Wie können wir Arlesheim davor schützen?
Hochwasserschutz ist in erster Linie eine Aufgabe des Kantons. Aber auch der Gemeinderat trägt gegenüber der Bevölkerung eine Verantwortung, alles zu tun, um Hochwasserschäden zu verhindern. Niemand von uns möchte Bilder verwüsteter Strassen und Keller in Arlesheim sehen, wie wir sie aus Muttenz oder Frenkendorf kennen.
Eine neue Rohrleitung in der Ermitagestrasse wird ausreichend Kapazität haben, um bei Starkregen das Wasser des Dorfbachs sicher durch den Ort zu leiten – so werden Überflutungen im Dorfzentrum verhindert.
Ausserdem fordert das Gewässerschutzgesetz die Trennung von Regen- und Schmutzwasser. Im überwiegenden Teil Arlesheims ist diese Trennung bereits gegeben. Doch in der Ermitagestrasse haben wir aktuell noch eine Mischwasser-Leitung. Diese Lücke im Leitungsnetz müssen wir schliessen, um durchgehend im gesamten Dorf Sauberwasser und Abwasser zu trennen.
Wir haben also zwei Notwendigkeiten, die Ermitagestrasse zu öffnen: den Hochwasserschutz und die Trennung der Sauberwasserleitung vom Abwasser. Zudem stehen weitere Werkleitungserneuerungen an, und die Strassenoberfläche muss erneuert werden. Diesen Umstand wollen wir bestmöglich nutzen. Wir können dies sinnvollerweise damit verbinden, die Ermitagestrasse aufzuwerten und unser Dorf noch schöner zu machen. Mit dem Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Erneuerung Ermitagestrasse» erhöhen wir die Sicherheit und können gleichzeitig unseren Dorfkern noch attraktiver gestalten.
in: Wochenblatt vom 24. Juli 2025

Mehrfach wurde in der Mitwirkung «Erneuerung Ermitagestrasse» auch die Chaussierung in Frage gestellt. Dieser schweizerische Begriff wird im Strassenbau verwendet, ist aber im Allgemeinen weniger bekannt. Es handelt sich bei der Chaussierung um einen wassergebundenen Deckbelag, also eine Deckschicht ohne Bindemittel. Im Strassen- und Wegebau steht der Begriff für einen unbefestigten Strassenbelag aus Brechsand, Splitt oder Schotter.
Zur Herstellung wassergebundener Deckbeläge werden weit weniger Energie und Ressourcen benötigt als für befestigte Fahrbahnen. Auch die Herstellungskosten sind geringer. Die Deckschicht ist nicht wasser-dicht, weshalb Niederschläge teilweise versickern können. Die oft helle Oberfläche heizt sich bei Sonnen-einstrahlung deutlich weniger auf als dunkle Asphaltflächen. Temperaturausgleichend wirkt auch die Ver-dunstungskälte der aus dem Untergrund aufsteigenden Feuchtigkeit. Doch solche Wege haben auch Nach-teile. Die Instandhaltung wassergebundener Fahrbahnen ist aufwändiger, denn sie sind anfällig für Erosion. Man spricht hier auch von «Waschbrettpisten». Bei Trockenheit kommt es rasch zur Staubentwicklung. Bei ausgiebigen Regenfällen wird es schnell matschig. Zudem sind diese Wege deutlich schlechter begehbar mit Kinderwagen, Rollstühlen und ähnlichen Hilfsmitteln. Aufgrund dieser Nachteile hat der Gemeinderat bereits beschlossen, auf eine Chaussierung im Verkehrsbereich zu verzichten. Welche Materialien für die Oberflächengestaltung der Strassen verwendet werden, soll in der Planungsphase eruiert werden.
in: Wochenblatt vom 7. August 2025

Eines der Traktanden an der Gemeindeversammlung vom 25. September 2025 wird der Planungskredit für das Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Aufwertung Ermitagestrasse» sein.
Doch was genau ist ein Planungskredit? Ein Planungskredit ist das Geld, mit dem ein Projekt in allen Details geplant werden kann.
Was heisst das für das Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Aufwertung Ermitagestrasse»?
In der Planungsphase werden zum Beispiel die Lage und die Linienführungen der Leitungen im Untergrund geplant. Für die mit Abstand grösste Leitung, welche künftige Hochwasser des Dorfbachs ableiten soll, werden die genaue Lage und der erforderliche Durchmesser bestimmt. An der Oberfläche gilt es, die Anzahl der Velo- und Autoparkplätze und ihre Standorte, die Gestaltung von Strassen und Plätzen sowie die Lage neuer Bäume und Rabatten im Detail zu planen. Alle Massnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein. In dieser Phase werden auch alle Rückmeldungen aus der öffentlichen Mitwirkung noch einmal geprüft und allenfalls „verarbeitet“.
Ein weiteres Ziel der Planungsphase ist es, die Kosten der künftigen Bauarbeiten mit einer Genauigkeit von + / - 10 % zu berechnen, so dass an der Gemeindeversammlung voraussichtlich im Frühjahr 2027 der Ausführungskredit für das Projekt beantragt werden kann. An der Gemeindeversammlung vom 25. September 2025 geht es lediglich um den Kredit für die Planung.
in: Wochenblatt vom 14. August 2025
Im dritten Beitrag unserer Textreihe zum Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Aufwertung Ermitagestrasse» haben wir am 24. Juli über den notwendigen Hochwasserschutz berichtet. Ein Hochwasser, wie es statistisch alle 100 Jahre zu erwarten ist, würde in unserer Gemeinde Schäden von rund 27 Millionen Franken verursachen. Dem vorzubeugen, gibt es nur eine Lösung. Eine neue Rohrleitung in der Ermitagestrasse wird ausreichend Kapazität haben, um bei Starkregen das Wasser des Dorfbachs sicher durch den Ort zu leiten. So werden Überflutungen im Dorfzentrum verhindert. Doch warum muss das neue Hochwasserrohr in der Ermitagestrasse verbaut werden? Dort, wo der Dorfbach aktuell unter der Erde kanalisiert ist, gibt es nicht ausreichend Platz. Es kann dort kein genügend grosses Rohr verbaut werden, um den Hochwasserschutz zu garantieren. Das bedeutet, wir müssen die Ermitagestrasse öffnen.
Dieser notwendige Eingriff bietet mögliche Synergien. So nutzen wir das Rohr gleichzeitig als Sauberwasserleitung. Versickerndes Regenwasser kann dann über dieses Rohr gesammelt werden. Zur Erinnerung: Aktuell sind Sauber- und Abwasserleitung in der Ermitagestrasse noch nicht getrennt, müssen aber zwingend getrennt werden.
Das Öffnen der Strasse wird genutzt, um die Werkleitungen für Strom, Gas, Elektro und Trinkwasser zu erneuern. Ausserdem wird das Projekt «Neubau Glasfasernetz» in der Ermitagestrasse vorangetrieben, d.h. die für den Glasfaseranschluss notwendigen Leitungen werden ebenfalls eingebaut. Eine weitere Synergie ist in Bezug auf das Fernwärmenetz angedacht. Im Dorfkern gibt es für Alternativen zu Gas resp. Öl nicht überall Platz für individuelle Lösungen. Um dennoch genug Möglichkeiten zu schaffen, wollen wir das Öffnen der Ermitagestrasse auch für einen potentiellen Anschluss an das Fernwärmenetz nutzen.
All diese Synergien wollen wir sinnvollerweise damit verbinden, die Ermitagestrasse aufzuwerten und unser Dorf noch schöner zu machen. So erhöhen wir mit dem Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Aufwertung Ermitagestrasse» die Sicherheit und können gleichzeitig unseren Dorfkern noch attraktiver gestalten.
in: Wochenblatt vom 21. August 2025
Nach der Informationsveranstaltung am 29. August resp. 3. September führen wir unsere Beitragsreihe zum Projekt weiter.
Im Wochenblatt vom 14. August haben wir in unserem Beitrag zum Projekt dargestellt, was ein Planungskredit ist, nämlich der Betrag, der für die Planung des gesamten Projekts benötigt wird. Nun wollen wir zeigen, von welchen Kosten wir reden. Welcher Betrag soll durch die Gemeindeversammlung gesprochen werden?
Für die Planung des Hochwasserschutzes inklusive offenem Dorfbach in der Ermitagestrasse sind 300‘000 Franken notwendig. Für die Planung der Gemeindeleitungen sind 100‘000 Franken veranschlagt. Um den Strassenbau mit den Parklätzen, Bäumen, Rabatten und Einrichtungen zu planen, werden 360‘000 Franken benötigt. Zusammen ergibt das die Summe von 760‘000 Franken als Planungskredit. Dieser Betrag steht im Antrag an die Gemeindeversammlung vom 25. September 2025.
Beim Hochwasserschutz werden nicht nur die späteren Baukosten von Bund und Kanton mitgetragen, auch bereits die Planungskosten werden zu etwa ¾ übernommen. Das verbleibende Viertel der Kosten geht zu Lasten der gut dotierten Spezialfinanzierung (Abwasserkasse), so dass keine Steuergelder für den Hochwasserschutz beansprucht werden müssen. Auch die 100‘000 Franken für die Leitungen der Gemeinde gehen vollumfänglich zu Lasten der Spezialfinanzierungen (Wasser- und Abwasserkasse). Von den 760‘000 Franken Planungskredit müssen somit lediglich 360‘000 Franken aus den Gemeindesteuern finanziert werden.
in: Wochenblatt vom 4. September 2025
Bereits in unserem dritten Beitrag unserer Reihe zum Projekt «Hochwasserschutz Dorf und Aufwertung Ermitagestrasse» haben wir am 24. Juli den Hochwasserschutz thematisiert. Wir wollen jetzt noch einmal darauf eingehen.
Um auch bei Starkregen möglichen Hochwasserschäden vorzubeugen, müssen wir das Wasser des Dorf-bachs sicher durch den Ort leiten. Aktuell ist der Bach eingedolt und fliesst durch ein unterirdisches, zu kleines Rohr: vom Bachrechen ein Stück unter der Ermitagestrasse, ab der Oberen Gasse unter der Dorfgasse bis kurz vor den Postplatz. Ab dort führt das Rohr unterirdisch aussen um das Postgebäude, dann durch die Migros und weiter unter dem Bachtelengraben.
Das für den Hochwasserschutz notwendige deutlich grössere Rohr kann nicht diesen Verlauf nehmen, da ein Bachverlauf mitten durch die Migros oder die angrenzende Tiefgarage heute nicht mehr zulässig ist. Deshalb soll das Rohr neu unter der Ermitagestrasse verlegt werden – vom Bachrechen bei der Ermitage, unter der Tramlinie durch. Vom Mattweg wird das Rohr wieder in den Bachtelengraben zurückgeführt. Die genaue Linienführung wird in der Planungsphase genauer geprüft.
Auch der Teil des Rohres ab «Im Baumgarten» bzw. Wolfmattweg bis zur Feuerwehr muss in einem nächsten Bauabschnitt vergrössert werden, hier übernimmt aber der Kanton die Leitung der Planung und Bauausführung.
Gut zu wissen ist, dass das neue Hochwasserrohr gross genug ausgelegt wird, um auch das auf Dächern und Vorplätzen anfallende Sauberwasser zu führen. Das heisst, wir nutzen hier die Synergie und verknüpfen den Hochwasserschutz mit der Notwendigkeit, Sauber- und Schmutzwasser getrennt abzuleiten.
Das unten stehende Bild zeigt den Verlauf der Hochwasserleitung.
An der Gemeindeversammlung vom 25. September geht es im Traktandum 4 unter anderem um den Planungskredit für den Hochwasserschutz im oben beschriebenen Bereich von der Ermitagestrasse bis zum Bachtelengraben.
in: Wochenblatt vom 11. September 2025

Im letzten Wochenblatt haben wir über den Hochwasserschutz berichtet und die Notwendigkeit, dafür ein grosses Rohr unter der Ermitagestrasse zu verlegen. Der Gemeinderat schlägt zudem vor, den Dorfbach von der Ermitage bis zu den Tramgleisen offen zu führen. Erst wenn die Wassermenge – zum Beispiel bei Starkregen – ein bestimmtes Mass übersteigt, wird das Wasser durch das Hochwasserrohr unter der Strasse abgeleitet.
Wasser gilt als «Quell des Lebens», insofern darf man ein fliessendes Gewässer durchaus als Lebensader bezeichnen. Stellen Sie sich die Atmosphäre vor, wenn eine solche Lebensader das Dorf belebt! Ein Bach schafft Lebensraum für Pflanzen und Tiere und erhöht so die Artenvielfalt. Offene Gewässer in natürlichem Zustand verfügen über eine Selbstreinigungsfähigkeit und beeinflussen das Mikroklima in der Umgebung positiv. Seit der Volksinitiative «Lebendiges Wasser» und der Anpassungen der Bundesgesetze 2011 müssen Bäche in der Schweiz renaturiert werden, um ihre natürliche Funktion wieder herzustellen. Wenn eingedolte Gewässer vergrössert oder umgelegt werden, dann müssen diese grundsätzlich offengelegt bzw. ausgedolt werden.
Der Gemeinderat hat sich für einen offenen Bach ausgesprochen. Damit folgt es nicht nur dem Volkswillen, sondern er nimmt auch die Eingabe der Schulkinder ernst, welche sich im Rahmen eines partizipativen Schulprojektes eindeutig für einen offenen Bach im Dorf ausgesprochen haben. Mittlerweile sind die Kinder aus dem damaligen Projekt Teenager und fragen sich, wann endlich der Bach im Dorf wieder sichtbar ist.
Der Wunsch nach der Offenlegung des Baches wurde 2019 auch in den sogenannten Ortskernkonferenzen genannt.
Mit dem offenen Bach sollen das Dorf und die Ermitagestrasse aufgewertet werden. Der Dorfbach soll wieder erlebbar werden – für Jung und Alt.
An der Gemeindeversammlung vom 25. September geht es im Traktandum 4 unter anderem um den Planungskredit für den Hochwasserschutz im oben beschriebenen Bereich von der Ermitagestrasse bis zum Bachtelengraben.
in: Wochenblatt vom 18. September 2025
Der Hochwasserschutz in Arlesheim muss verbessert werden. Dafür braucht der Dorfbach künftig mehr Platz und soll neu bis unterhalb der Tramlinie durch die Ermitagestrasse geführt werden. Zugleich werden die Fernwärmeleitung durch die Ermitagestrasse erstellt und Werkleitungen erneuert. Diese Notwendigkeiten wollen wir nutzen, um die Ermitagestrasse aufzuwerten und den Ortskern attraktiver zu gestalten. Das Vorhaben ist eines der prioritären Projekte der Gemeinde in der Legislatur 2024-2028.
Die Gemeindeversammlung hat im September 2025 den Planungskredit für das Projekt bewilligt. Damit hat die Bevölkerung den eingeschlagenen Weg bestätigt.
In einem nächsten Schritt geht es um die Auswahl der neuen Pflästerung für die Ermitagestrasse. Die neue Pflästerung ist Teil eines grösseren Freiraum- und Verkehrskonzepts für den gesamten Ortskern. Der Gemeinderat schlägt eine Pflästerung vor, weil sie sich im Vergleich zu den geprüften Alternativen, der Chaussierung und dem bisherigen Belag, als langlebiger und pflegeleichter erwiesen hat und gleichzeitig eine hochwertige Optik für den historischen Ortskern bietet. Zudem ist die Pflästerung deutlich hitzebeständiger. Bei den aktuellen anhaltend hohen Temperaturen ist zu beobachten, dass Asphalt die Hitze nicht gut aushält und Schäden verursacht. Diese hat man mit einer Natursteinpflästerung deutlich weniger.
Neue Pflästerung testen
Der Gemeinderat hat zwei Varianten von Pflastersteinen aus Granit ausgewählt, die er der Bevölkerung präsentieren möchte. Zwischen Ende Juli und Mitte August gibt es an der Ermitagestrasse eine kleine Baustelle: Wir lassen auf Höhe der Trotte eine Musterfläche anlegen. Sie zeigt die zwei unterschiedlichen Pflastersteine. So erhalten Sie einen ersten Eindruck von der künftigen Optik. Wir laden Sie ein, die Praktikabilität der Steine auch mit Trottinett, Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen ab dem 17. August vor Ort zu testen.
Informieren und mitbestimmen
Sie haben die Möglichkeit, die Zukunft der Ermitagestrasse mitzugestalten. Besuchen Sie die Musterfläche für die neue Pflästerung und wählen Sie vor Ort Ihren Favoriten. Reservieren Sie sich bereits heute den Termin für einen der beiden Informationsanlässe:
- Mittwoch, 19. August 2026, zwischen 17 und 19 Uhr: Ein Gemeinderat und ein Fachexperte sind vor Ort und beantworten Ihre Fragen.
- Am Freitag, 28. August 2026, von 12 bis 13 Uhr, nimmt Katrin Bartels, die Leiterin der Gemeindeversammlung, Sie beim Dorfspaziergang mit zur Musterfläche. Auf dem Spaziergang werden Sie ebenfalls von Fachleuten begleitet.
Bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort an den beiden oben genannten Terminen oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail an kommunikation@arlesheim.bl.ch oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 23. Juli 2026
Seit Wochenbeginn wird in der Ermitagestrasse, auf der Höhe der Trotte, gebaut. Hier entsteht die Musterfläche mit den beiden zur Auswahl stehenden Granitsteinen. Der Gemeinderat hat zwei Varianten von Pflastersteinen ausgewählt, die er der Bevölkerung präsentieren möchte. Wir haben am 23. Juli im Wochenblatt darüber berichtet. Es geht um die Auswahl der neuen Pflästerung für die Ermitagestrasse.
Mitte August wird die Musterfläche fertiggestellt sein.
Neue Pflästerung testen
Die Musterfläche zeigt die zwei unterschiedlichen Pflastersteine. So erhalten Sie einen ersten Eindruck von der künftigen Optik. Wir laden Sie ein, die Praktikabilität der Steine auch mit Trottinett, Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen ab dem 17. August vor Ort zu testen und Ihren Favoriten zu wählen.
Informieren und mitbestimmen
Wir laden Sie ein, mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen:
- Mittwoch, 19. August 2026, zwischen 17 und 19 Uhr: Ein Gemeinderat und ein Fachexperte sind vor Ort und beantworten Ihre Fragen.
- Am Freitag, 28. August 2026, von 12 bis 13 Uhr, besucht Katrin Bartels, die Leiterin der Gemeindeverwaltung, beim Dorfspaziergang mit Ihnen die Musterfläche. Auch dieser Anlass wird durch einen Experten begleitet.
Vom 17. August bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort an den beiden oben genannten Terminen oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail an kommunikation@arlesheim.bl.ch oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 6. August 2026
Seit Montag, 17. August, kann in der Ermitagestrasse, auf der Höhe der Trotte, die Musterfläche besucht werden. Wir präsentieren der Bevölkerung dort zwei Arten von Natursteinen: den Kaltrum Granit aus Bayern und den Bodio Nero Gneis aus dem Tessin.
Neue Pflästerung testen
Mit der Musterfläche erhalten Sie einen ersten Eindruck von der Optik der Pflasterung. Wir laden Sie ein, die Praktikabilität der Steine auch mit Trottinett, Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen vor Ort zu testen und Ihren Favoriten zu wählen.
Informieren und mitbestimmen
Am Freitag, 28. August 2026, von 12 bis 13 Uhr, besucht Katrin Bartels, die Leiterin der Gemeindeverwaltung, beim Dorfspaziergang mit Ihnen die Musterfläche. Dieser Anlass wird durch einen Fachexperten begleitet.
Bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort beim Dorfspaziergang oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 20. August 2026
Am Mittwoch, 19. August 2026, haben sich rund 30 Personen zum ersten öffentlichen Informationsanlass bei der Musterfläche vor der Trotte eingefunden. Gemeinderat Felix Berchten, Projektleiter Tobias Räuchle und Daniel Niederhauser, Leiter Tiefbau, Umwelt und Planung, präsentierten die Muster-Pflästerung mit den beiden zur Auswahl stehenden Steinen. Sie beantworteten zahlreiche Fragen der Anwesenden. Den Grossteil dieser Fragen und Antworten haben wir auf der Gemeindewebsite für Sie zusammengefasst.
Auf dem digitalen Dorfplatz Crossiety ist seit dem 17. August die Umfrage zu den Steinen publiziert. Wir danken für die bisherige Beteiligung an der Umfrage und erinnern gern daran, dass eine Teilnahme an der Umfrage bis zum 20. September möglich ist. Einzelne Fragen aus den Kommentaren zur Crossiety-Umfrage haben wir im Faktenblatt berücksichtigt, dass wir mit dem Beitrag auf Crossiety veröffentlicht haben.
Informieren und mitbestimmen
Am Freitag, 28. August 2026, von 12 bis 13 Uhr, besucht Katrin Bartels, die Leiterin der Gemeindeversammlung, beim Dorfspaziergang mit Ihnen die Musterfläche. Auch dieser Anlass wird durch Fachexperten begleitet. Treffpunkt für den Dorfspaziergang ist der Domplatz. Sie können die Praktikabilität der Steine mit Trottinett, Rollator. Rollkoffer oder Kinderwagen vor Ort testen und Ihren Favoriten wählen. Der Unterschied wird besonders deutlich im Vergleich zu den bisherigen Porphyr-Verlegungen im Umfeld der Musterfläche.
Bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort beim Dorfspaziergang oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 27. August 2026
In unserer Primarschule wird ein Freiwahlkurs Partizipation angeboten. Die Kinder dieses Kurses waren am Mittwoch, 19. August 2026, eingeladen, die Musterfläche ausgiebig zu testen. Sie haben die Fläche mit Fahrrad und Trottinett befahren, beim Fussballspielen und Seilspringen ausprobiert sowie mit Kreide bemalt.
Das Ergebnis fällt sehr positiv aus: Beide Pflästerungen fühlen sich beim Fahren angenehm und eben an und waren auch bei Nässe nicht besonders rutschig. Beim Spielen waren die Kinder ebenfalls mit beiden Varianten zufrieden. Beim Malen mit Kreide sind sie von der vorgeschlagenen Pflästerung überzeugt, da die Farbe deutlich besser haftet als auf den alten Porphyrsteinen.
Auch die Optik spielte bei der Bewertung eine Rolle. Hier war Bodio Nero, die dunklere Variante, der Favorit. Den Kindern gefällt sie optisch besser, und sie vermuten, dass darauf Verschmutzungen weniger schnell sichtbar sind. Das Fazit der zehn Kinder: Beide Pflästerungen eignen sich gut. Wenn sie jedoch frei wählen können und die Kosten keine Rolle spielten, würde sich die Mehrheit des Kurses Partizipation für Bodio Nero entscheiden.
Haben Sie sich schon eine Meinung gebildet? Bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort beim Dorfspaziergang oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 3. September 2026

Die Gemeindeverwalterin Katrin Bartels hat wie an jedem letzten Freitag im Monat die Bevölkerung zum Dorfspaziergang eingeladen. Am 29. August führte dieser zur Musterfläche an der Ermitagestrasse. Mehr als 20 Personen verfolgten die Ausführungen des Projektleiters Tobias Räuchle. Die Anwesenden nutzten die Möglichkeit, ihre Fragen sowie ihre Sorgen anzubringen, zum Beispiel in Bezug auf den Lärm, den das Befahren von Pflastersteinen mit sich bringt. Ein Flüsterbelag ist keine Lösung, bestätigte Tobias Räuchle, da dieser erst ab einer Geschwindigkeit von 50 km / h signifikante Unterschiede zeigt.
Der Einbezug der Bevölkerung wurde einmal mehr begrüsst und positiv bewertet.
Bisher haben sich rund 180 Personen an der Umfrage zu den Pflastersteinen beteiligt.
Haben Sie sich schon eine Meinung gebildet? Bis und mit 20. September können Sie uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort beim Dorfspaziergang oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 10. September 2026

Seit dem 17. August 2026 haben Sie die Möglichkeit, auf der Musterfläche an der Ermitagestrasse die zur Auswahl stehenden Pflästerungen zu testen.
Der Einbezug der Bevölkerung wurde sehr begrüsst und positiv bewertet. Wir haben auch bereits viele Rückmeldungen zu den möglichen Pflästerungen erhalten. Wir danken allen, die sich bisher an der Umfrage beteiligt haben! Bis und mit Sonntag können Sie noch Ihre Meinung abgeben. Nutzen Sie diese Chance und sagen uns, welche der beiden Steine, der Bodi Nero oder der Kaltrum Granit, aus Ihrer Sicht besser geeignet ist für die künftige Pflästerung im Dorf.
Sie können uns Ihre Wahl auf verschiedenen Kanälen mitteilen: schriftlich vor Ort beim Dorfspaziergang oder per Post, via digitalem Dorfplatz Crossiety, per E-Mail oder telefonisch an 061 706 95 45.
in: Wochenblatt vom 17. September 2026
Vom 17. August bis und mit 20. September 2026 haben wir Sie eingeladen, die Musterfläche mit den zur Auswahl stehenden Pflästerungen zu testen. Wir danken den rund 250 Personen, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Viele haben auch die Möglichkeit genutzt, die Auswahl zu kommentieren oder ihre noch offenen Fragen zu stellen.
Wir werden nun alle Rückmeldungen auswerten. Wenn immer möglich, werden wir die Fragen beantworten und auf der Website zum Thema publizieren. Wir informieren Sie, wenn wir die Website zu den Fragen / Antworten ergänzt haben.
Die meisten Rückmeldungen haben wir über den digitalen Dorfplatz Crossiety erhalten. Aber auch telefonisch, per E-Mail und brieflich wurden wir von der Auswahl in Kenntnis gesetzt. Noch im Oktober werden wir Ihnen das Ergebnis der Umfrage mitteilen können.
Während der letzten Wochen wurden ausserdem Gespräche mit den Eigentümerinnen und Eigentümern der Liegenschaften geführt. Zentral war die Frage, ob ihr Anteil an der Ermitagestrasse bei der Umgestaltung und Aufwertung mit einbezogen werden soll. Zur Erinnerung: Die Aufwertung der Ermitagestrasse ist von Fassade zu Fassade geplant. Teilweise umfasst diese Planung also privates Land. Der Entscheid der Eigentümerinnen und Eigentümer wird auf jeden Fall berücksichtigt. Im Fall der Ablehnung des Einbezugs endet die Umsetzung an der Parzellengrenze.
in: Wochenblatt vom 24. September 2026
Birsstadt-TV vom 31. August 2026:
Wie soll die Ermitagestrasse gepflästert werden?
Beitrag im Wochenblatt vom 13. August 2026:
Welcher Stein soll es sein?
Beitrag im Wochenblatt vom 2. Oktober 2025:
Zankapfel Dorfbächli: Arlesheim will Raum schaffen für Biodiversität
Beitrag im Wochenblatt vom 4. September 2025:
Ermitagestrasse: Hochwasserschutz und Aufwertung im Doppelpack
Birsstadt-TV vom 28. April 2025:
Die Erneuerung der Ermitagestrasse - Dorfspaziergang
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