20.06.2026
Wissen Sie, warum man Neophyten bekämpfen sollte?
Als Thema für den «Social Day» hat sich die Gemeindeverwaltung in diesem Jahr für eine Neophyten-Aktion entschieden. Der Social Day wird von der Personalkommission organisiert und ermöglicht den Mitarbeitenden, in einem anderen Zusammenhang mit den Kolleginnen und Kollegen für einen guten Zweck zusammenzuarbeiten. Ein erster Einsatz erfolgte am Donnerstag, 11. Juni. 13 Mitarbeitende haben zwischen Birs und Bahndamm etliche Kehrichtsäcke mit invasiven Neophyten gefüllt. Ins Thema Neophyten eingeführt und angeleitet wurden sie dabei von Naturgärtner und Biologe Philippe Wyss, der sich im Dorf zusammen mit dem Naturschutzverein für die Biodiversität und deshalb gegen invasive Neophyten einsetzt. Im Fokus stand das Berufkraut, aber auch zahlreiche Exemplare der Kanadischen Goldrute und des Japanischen Staudenknöterichs wurden entfernt.
Das Einjährige Berufkraut (oben im Bild) blüht momentan an vielen Orten im Dorf, an Strassenrändern, auf Parkplätzen und in Gärten, aber auch auf Flachdächern und Baubrachen. Hier können alle aktiv werden – je konsequenter wir die invasiven Neophyten bekämpfen, desto rascher ist der Erfolg sichtbar.
Das Einjährige Berufkraut ist eine ein- oder zweijährige, krautige Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von mehr als einem Meter erreichen und zehntausende Samen mittels ihrer kleinen Blüten produzieren – eine richtige Invasion! Wird die Pflanze nur gemäht, entwickelt sie sich zu einer mehrjährigen Pflanze! Deshalb ist es wichtig, sie mit den Wurzeln auszureissen. Um die weitere Ausbreitung über den Hauskompost oder die Grüngutabfuhr zu verhindern, müssen invasive Neophyten mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Im Sekretariat unserer Bauverwaltung erhalten Sie gratis Neophyten-Abfallsäcke, die beim Werkhof abgegeben werden können.
Die Gemeindeverwaltung