23.09.2026
Beitrag 5: Wie soll sich das Dorfzentrum entwickeln?
Steigt man in Arlesheim Dorf aus Tram oder Bus, ist man mitten im Dorf angekommen. Cafés laden zum Verweilen ein. Geschäfte versorgen die Menschen mit allen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs. An jedem Freitagvormittag findet hier der Gemüsemarkt statt. Das ermöglicht nicht nur den Einkauf frischer Waren, sondern auch zahlreiche Begegnungen. Schaufenster laden zum Bummeln ein. Bänke und Brunnen sind beliebte Treffpunkte und Ruhepole. Schon heute ist das Dorfzentrum eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Erholen, Leben, Begegnen. Eine Dorfgemeinschaft, für die «wo Menschen einander begegnen» die Maxime ist, wird darauf achten, diesen Mix zu erhalten und ihn an die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen anzupassen. Ein wesentlicher Aspekt der Quartierentwicklung ist die Gemeindebibliothek. Wie können wir diese so bauen, dass sie für Jahrzehnte den sich entwickelnden und wandelnden Bedürfnissen entspricht? Welche Anforderungen haben die verschiedenen Generationen unserer Bevölkerung? Eine Bibliothek ist schon heute nicht mehr nur der Ort, an dem Medien verliehen werden. Sie ist Treffpunkt für Generationen, sie ist Anlaufstelle bei Fragen zum Dorf. Hier werden Hausaufgaben gemacht und Bilderbücher vorgelesen. Hier wird gespielt und gelacht. Und wie sieht das in 10 oder 20 Jahren aus? Unsere Vorstellungen davon werden wir in die Quartierplanung einfliessen lassen.
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Die Gemeindeverwaltung