Expo.02

Medienmitteilung

 

Zivilschutz Arlesheim an der Expo.02

06-02/stü Angehörige der Zivilschutzorganisation Arlesheim leisten während der kommenden Woche einen Einsatz für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Expo-Besucher.

Vom Montag, 24.6.2002 bis Montag, 1.7.2002, stehen 30 Zivilschutzdienstleistende aus der Gemeinde Arlesheim auf der Arteplage in Neuenburg im Einsatz. Während dieser Zeit sind sie für den Betrieb des Fundbüros, die Beobachtung der Uferzone sowie für die Einweisung in das Car-Parking verantwortlich. Die Teilnehmer am Expo-Einsatz wurden im Rahmen eines Vorbereitungskurses in Langenbruck auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.

Insgesamt tragen rund 7'000 Angehörige des Zivilschutzes aus allen Kantonen mit 40'000 bis 50'000 Diensttagen zu einem reibungslosen Ablauf der Landesausstellung bei. Der Zivilschutz manifestiert mit diesem Engagement seine Solidarität mit der Expo.02.

Medienschaffende, die sich vor Ort ein Bild über diesen Einsatz des Zivilschutzes verschaffen wollen, sind herzlich eingeladen, die Arlesheimer in Neuenburg zu besuchen.

Der Einsatzleiter, Steffen Herbert, ist unter der Nummer 079 303 39 54 während der ganzen Woche auf der Arteplage in Neuenburg erreichbar.

 

Für Rückfragen

Balz Stückelberger

Informationsstelle der ZSO Arlesheim

079 628 20 28

 

Arlesheim, 21.6.2002

 


 

 

Zivilschutz Arlesheim an der Expo02

 

“Wo ist denn hier das nächste Restaurant?, will ein älterer Expo-Besucher von Thomas Epple wissen. Dieser weist ihm den Weg und erntet ein freundliches Dankeschön. Eigentlich ist der Zivilschützer für die Uferbeobachtung rund um die 116'000 Quadratmeter grosse Arteplage in Neuenburg zuständig. Weil er aber von seinem Hochsitz aus den besten Überblick hat und im knall-orangen Zivilschutz T-Shirt auch kaum zu übersehen ist, wird er immer wieder angesprochen. Epple ist einer von 30 Arlesheimer Zivilschützern, die in der vergangenen Woche unter den gigantischen Kieselsteinen der Arteplage in Neuenburg ihren Beitrag für einen reibungslosen Ablauf der Expo leisteten. Dazu gehörte auch der Betrieb des Fundbüros, wo stets grosser Andrang herrschte. “Unglaublich, was die Leute alles verlieren“, meinte Theo Leuthard vom Fundbüro. Rund 45 Gegenstände, vom Schlüssel über das Handy bis zum Velo, werden allein in Neuenburg täglich abgegeben und in einem Computersystem zentral erfasst.

Auch das Car-Parking wurde während der letzten Woche von den Zivilschützern betrieben. Hier ging es vor allem darum, die täglich bis zu 50 Busse einzuweisen und den VIP-Eingang zu betreuen, so dass auch schon mal einer Bundesratsgattin die Tür zur Expo von einem Arlesheimer geöffnet wurde.

Durch den Zweischichten-Betrieb blieb genügend Zeit, um sich selber unter die Expo-Besucher zu mischen und die verschiedenen Pavillons und Ausstellungen zu bestaunen oder die Abendattraktionen mitzuerleben. Eine Gruppe Zivilschützer brauste sogar mit den Inlineskates bis zum Monolithen nach Murten. Steffen Herbert, Einsatzleiter der ZSO Arlesheim, zeigte sich rundum zufrieden mit dem Verlauf des Expo-Einsatzes. Alle Teammitglieder seien hoch motiviert an die Aufgabe herangegangen. Die gesunde Mischung zwischen harter Arbeit und genügend Freizeit in einer sehr speziellen Umgebung habe massgeblich zur guten Stimmung unter den Zivilschützern beigetragen.

Auch Kurt Schmidlin, Chef der ZSO Arlesheim, zog bei seinem Besuch in Neuenburg eine positive Bilanz: “Die zufriedenen Gesichter am Ende der Woche lassen auf viele spannende Erlebnisse in einer einmaligen Atmosphäre schliessen. Schön, dass der Zivilschutz Arlesheim mit freiwilligen Helfern einen Beitrag für die Sicherheit an der Expo leisten konnte.“

 

Balz Stückelberger

Informationsstelle der ZSO Arlesheim

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