osrot

Martin Kirsch
Ulrike Kaltenbach
Roman Hirler

OSROT
Glas, Stein, Holz, Metall, Bild

17. bis 25. August 2013

Öffnungszeiten:
Täglich 11.00 bis 19.00 Uhr

Vernissage: Freitag, 16. August 2013, 19.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 25. August 2013, 11.00 bis 14.00 Uhr

Ulrike Kaltenbach, Roman Hirler und Martin Kirsch haben sich während ihrer Ausbildung an der Kunstschule Edith Maryon in Freiburg kennen gelernt. In den darauffolgenden Jahren entwickelten sich die drei Künstlerpersönlichkeiten individuell weiter: Kaltenbach arbeitet zurzeit vor allem mit dem Material Glas. Es bietet ihr die Möglichkeit, im Spiel der scheinbaren Gegensätze von Transparenz und Verdichtung die Öffnung zu einer inneren Dimension frei zu setzen. In ihren Objekten setzt sie Glas in Bezug zu vergleichsweise gewichtigen Materialien, die in ihrer Beschaffenheit schon einen "Reifungsprozess" erfahren haben. Hirler und Kirsch haben ihr gemeinsames Atelier in einer alten Schreinerei in Seewen. Beide bearbeiten dort vor allem Baumstämme mit der Kettensäge und legen so Torso-Skulpturen frei. Hirler beschäftigt sich immer wieder mit der Substanzfrage und deren Ausdruck, der Kommunikation zwischen Materie und Prozess. In diesem Zusammenhang entstehen auch Werke in Stein und Bronze. Kaltenbach, Hirler und Kirsch pflegen einen regen Austausch. „Die Kommunikation untereinander unterstützt uns bei der Reflektion unseres Schaffens und erweitert die eigenen Wahrnehmungsräume“. Ihre Ausstellung, die ab Freitag in der Trotte Arlesheim zu sehen ist, nennen sie OSROT, ein klingendes Wort, das auf das Motiv des Torsos verweist, auf die Darstellung des menschlichen Körpers ohne Gliedmaßen. Kirsch: "Der Torso ist gleichzeitig vollkommen und unvollkommen." - Hirler: "Das Fehlende weckt den Betrachtenden und macht ihn so im Idealfall selbst zum Künstler." Dabei muss sich der Torso nicht zwangsläufig auf die menschliche Gestalt beziehen. Prinzipiell steht die Idee des Ergänzens, des Weiterspürens im Raum.