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AchtArt Arlesheimer Künstlerinnen

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24. Januar bis 9. Februar 2014

Öffnungszeiten:
Mi, Do, Fr 17 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 17 Uhr

Vernissage: Freitag, 24. Januar 2014, 19 Uhr
Einführung: Ernst Schneider
Musik: Trio per piacere

Finissage: Sonntag, 9. Februar 2014, 15 – 17 Uhr
15 Uhr: AchtArtLesArt mit Barbara ElLa Groher

Gute Tradition neu belebt

Seit Jahrzehnten findet in der Trotte Arlesheim im Dreijahresrhythmus die Ausstellung der Arlesheimer Künstlerinnen und Künstler statt. Im Dezember 2013 stand die Ausstellung wieder auf der Agenda. Weil die altgedienten Künstlerinnen und Künstler älter und müder geworden sind, sah es zunächst eher düster aus für das Projekt, aber dann hob es ab. Und wie! Unter dem Motto „AchtArt“ und mit der Absicht die gute Tradition neu zu beleben, machten sich acht Arlesheimer Künstlerinnen an die Arbeit Elsbeth Stöcklin, Angelika Steiger, Gret Spengler, Lotti Kofler, Erda Kaganas, Barbara ElLa Groher, Franziska Burkhardt, und Anne-Catherine Bayard. Als Kurator steht Ihnen der bekannte Basler Galerist Franz Mäder zur Seite. Das Resultat ist ab Freitag in der Trotte zu sehen: AchtArt, das sind acht Arlesheimer Künstlerinnen, acht verschiedene Positionen im Dialog. Bekannte und neue Namen und eine Vielfalt an Ausdrucksformen und Gestaltungsmitteln. Malerei, Zeichnung, Originaldruckgrafik, Fotografie, Papierarbeiten, Mixed Media, dreidimensionale Arbeiten, Installationen. Nicht verpassen!

 
Stoecklin

Elsbeth Stöcklin

Bild aus der Serie "Tagesnotizen"

Tagesnotizen
Bei den Tagesnotizen überlagern sich Vergangenheit mit der Gegenwart (ehemalige Litographiearbeit ist mit Mischtechnik überarbeitet)
Es sind Momentaufnahmen von Erlebtem, Beobachtetem z.B. Walbeobachtung, Fischschwärme, Bodenbeschaffenheit, usw. aber die Wortvorgabe ist nicht zwingend, soll doch die Empfindung des Betrachters frei bleiben.

Reiseberichte in Couvertbilder
Es sind Berichte, Tagesnotizen, Aufzeichnungen und Erlebnisse zusammengefasst in Briefcouverts, diese montiert auf handgeschöpftem Papier. Die Arbeiten sind das Resultat von Studienreisen quer durch Europa und einen kleinen Teil Afrikas.

Ein zentrales Thema in meinen neueren Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im Bezug zur Gegenwart.
Elsbeth Stöcklin

 
Steiger

Angelika Steiger

Alles ist einem steten Wandel unterworfen. Angelika Steiger geht in ihren Arbeiten jenen kraftvollen Zwischenräumen nach, die während eines Wandlungsprozesses entstehen. Um diese fass- und sichtbar zu machen, arbeitet sie mit Farben, Licht und aus dem Kontext herausgelösten Materialien. Ihr Werk besteht aus Malerei, Drucken, Skulpturen und Installationen.

Seit 1991 stellt Steiger regelmässig im In- und Ausland aus. Ihre Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. 2012 wurde sie in England für den renommierten ‘Clifford Chance Sculpture Award’ sowie den ‘Jealous Print Prize’ nominiert. Sie studierte an der ‘University of the Arts London’ (Wimbledon College of Art) ‘Fine Art’ und hat mit einem ‘Master of Arts’ abgeschlossen.

 
Spengler

Gret Spengler

LINIEN STRUKTUREN
ZEICHEN UND SPUREN
NATURFORMEN FINDEN
VERWEBEN VERBINDEN
IMPROVISIEREN
FANTASIEREN
RHYTHMEN FESTHALTEN
ORDNEND GESTALTEN
TIERE GESICHTER
LOCKER UND DICHTER
FIGUREN UND PFLANZEN
TEILE VOM GANZEN
Gret Spengler

 
Kofler

Lotti Kofler

collection

Die Fotoarbeit collection wurde durch das hautnahe Miterleben des Brandes unseres Nachbarhauses 2005 ausgelöst.
Fast sieben Jahre lang habe ich in verschiedenen Ländern Feuerlöscher fotografiert.
Fasziniert hat mich nicht nur die Verschiedenartigkeit der Geräte sondern vor allem die unglaubliche Vielfalt an Standorten.
Lotti Kofler

 
Kaganas

Erda Kaganas

 
groher

Barbara ElLa Groher

In einem Zug einen Kreis hinmalen und mit Worten umschreiben, was mich bewegt: Punkt.
Barbara ElLa Groher

Barbara ElLa Groher schreibt. Und malt. Das eine wie das andere ist Ausdruck ihrer Spontaneität und Spiritualität. Die zwei Seiten, die einem jeden Ding eigen sind, stehen dabei im Zentrum ihres Interesses.
Neu: Ihre LOSE BLATT PUBLIKATION (mit ISBN), die sie vom Verlagswesen unabhängig macht und deren Gestaltung ganz bei ihr liegt. Erste Exemplare werden während der Ausstellung <AchtArt> zu sehen und lesen sein.

 
burkhardt

Franziska Burkhardt

Liebe zum Material und zur Arbeit mit den Händen. Gravieren und drucken, zeichnen, brennen und malen; auf Metall, Holz und Papier; Franziska Burkhardts zwei-und dreidimensionale Werke tragen ihre unverwechselbare, eigenständig Handschrift und nehmen Bezug auf Mensch und Tier.

 
Bayard

Anne-Catherine Bayard

Letzthin habe ich das Gedicht Gebirgsrand von Ilse Aichinger entdeckt, das genau das in mir wachgerufen hat, was mir beim Betrachten einer Landschaft und später in der Erinnerung, vor dem inneren Auge, durch den Kopf gegangen ist. Wir betrachten immer nur die eine Seite, die uns zugewandte Seite, wenn wir etwas im Bild festhalten. Die uns verborgene Rückseite, denken wir die mit, wenn wir schauen? Erfasse ich beim Malen etwas plastisch oder bleibe ich in der Fläche? Etwas Neues dabei zu erleben und mich vom Zufall überraschen lassen ist mir noch wichtiger. Etwas muss in Schwingung geraten. Was treibt mich an? Was treibt mir die Figuren und Formen aus der Hand? Musik, die ich höre, oder eine vage Erinnerung an etwas? Bei Aichinger sind es die Jäger, die am Morgen auf der Schattenseite des Traums, auf der Rückseite der Gebirge, den Abhang niedersteigen.
Anne-Catherine Bayard, Januar 2014


Gebirgsrand
Denn was täte ich,
wenn die Jäger nicht wären, meine Träume,
die am Morgen
auf der Rückseite der Gebirge
niedersteigen, im Schatten.
Ilse Aichinger