Sozialhilfekosten aufteilen

05.11.2015

Sieben Gemeinden lancieren eine Initiative, mit dem Ziel die Sozialkosten zu verteilen. Arlesheim unterstützt die Initiative nicht.

Gemeinderat. Die Gemeinden Grellingen, Hölstein, Langenbruck, Laufen, Liestal, Niederdorf und Waldenburg starteten eine Ausgleichsinitiative. Idee ist, 70 % der Sozialhilfekosten aller Gemeinden über einen Verteiler, der aufgrund der Einwohnerzahl berechnet wird, zu begleichen. Die restlichen 30 % der Kosten würden, wie bis anhin, von den einzelnen Gemeinden nach geltender Regelung gemäss dem Wohnsitz der Sozialhilfebezügerinnen und –bezüger getragen.
Der Gemeinderat beschloss an seiner letzten Sitzung die Initiative nicht zu unterstützen. Er ist der Meinung, dass dieses Thema im Rahmen des bestehenden Finanzausgleichs behandelt werden muss. Die Schaffung eines zweiten, parallel geführten Finanzausgleichsinstruments erachtet der Gemeinderat als nicht zielführend und wenig effizient.