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Sicherheit der Badegäste steht an erster Stelle

15.06.2017

Die Schwimmbäder in Reinach und Dornach sind in diesem Sommer ganz oder zeitweise geschlossen. Der Gemeinderat und die Verwaltung haben allfällige Massnahmen festgelegt, die aufgrund einer grossen Mehrbelastung des Schwimmbades in Arlesheim erforderlich sein könnten.

Gemeinderat. Einen ersten Härtetest hat die Schwimmbad-Crew bereits am Auffahrts-Wochenende erfahren. Damals kletterte das Thermometer gegen oder gar über 30 Grad. Viele nutzten die Gelegenheit, ihre persönliche Badesaison 2017 im Schwimmbad Arlesheim zu eröffnen. Zwischen 2500 und 3000 Besucherinnen und Besuchern täglich zählte das Schwimmbad an diesem verlängerten Wochenende.
„Wir waren darauf vorbereitet und hatten alles im Griff“ sagt Jörg Schumacher, Betriebsleiter des Schwimmbads. Er weiss aber auch, dass mit 3000 Badegästen bereits ein erhöhtes Risiko betreffend Sicherheit besteht. Je mehr Leute im Wasser sind, desto weniger sichtbar ist der Bassinboden, desto schwieriger ist es, zu erkennen, ob jemand in Gefahr ist.

Sicherheit und Hygiene
Die Sicherheit der Badegäste zu gewähren, steht an erster Stelle im Pflichtenheft des Betriebsleiters und der Aufsichtspersonen, dicht gefolgt von der Aufrechterhaltung der Hygienevorschriften. Das Wasser braucht eine genügende Regenerationszeit. Diese steigt mit zunehmender Anzahl Badegäste und mit zunehmenden Temperaturen. Das heisst, je mehr Tage in Folge das Wetter schön und heiss ist und je mehr Besucherinnen und Besucher ins Schwimmbad gehen, desto länger muss das Wasser ruhen. Diese Ruhephase kann bei extremen Situationen bis zu 14 Stunden in Anspruch nehmen, um die gewohnte Arlesheimer Wasserqualität zu gewährleisten, unabhängig von beigefügten Mengen an Chemikalien und Frischwasser.

Massnahmen
Um die Sicherheit aller Badegäste zu gewährleisten und um die Hygienevorschriften permanent einzuhalten, müssen diesen Sommer je nach Belastungssituation Massnahmen getroffen werden. Der Gemeinderat diskutierte mögliche Szenarien und daraus folgende Konsequenzen. Je nach Situation zum Zug kommen: teilweise Absage des Frühschwimmens, teilweise Einstellung der Trainings der Wassersportvereine am Abend, Anpassungen der Öffnungszeiten am Morgen und Abend und nötigenfalls eine Begrenzung der Anzahl der Eintritte.
Die Entscheidung, ob und welche der möglichen Massnahmen getroffen werden, liegt in der Kompetenz des Betriebsleiters vor Ort. Er trägt die Verantwortung für einen sicheren Badebetrieb. Zudem verfügt er über die Erfahrung und das Wissen, um die richtigen Schritte in die Wege zu leiten. Die Verwaltung wird bemüht sein, allfällige Massnahmen frühzeitig bekannt zu geben, so dass die Besucherinnen und Besucher entsprechend reagieren können.
Verbunden mit mehr Badegästen ist auch ein Mehraufkommen von Autos zu erwarten. Die Anzahl Parkplätze ums Schwimmbad ist begrenzt und steht unter anderem auch noch den Besuchenden der Sporthalle und der Tennisplätze zur Verfügung. Wichtig ist auch hier, dass die Sicherheitsmassnahmen, d.h. freie Zufahrten für Feuerwehr und Sanität, gewährleistet sind. Parkverbote sind unbedingt einzuhalten.
An dieser Stelle dankt der Gemeinderat allen Schwimmbadbesucherinnen und –besuchern für ihr Verständnis und hofft auf einen schönen Sommer.